„YanYana“ – Musiker
Ergün Aktoprak – Saz, Vocals
Ercan Sahin – Baglama, Vocals
Matthias Nadolny – Tenor-Saxophon
Wolfgang Schmidtke – Sopran-Saxophon, Bass-Klarinette, Arrangements
Jürgen Dahmen – Piano
Dieter Manderscheid – Kontrabass
Peter Weiss – Schlagzeug
Selman Sezek – Percussion
Ergün Aktoprak – Saz, Vocals
Mit der Familie aus Ankara/Türkei übergesiedelt, lebt er seit 1964 in der BRD. Lernte Anfang der 70er Jahre bei in Deutschland lebenden türkischen Liedermachern die Baglama (türkische Langhalslaute) und Gesang. In der Tradition türkischer Barden (Asik’s und Ozan’s ) bestritt er zahlreiche Solokonzerte.
Anfang der 80er gründete er mehrere türkisch-deutsche Bandprojekte wie Olay, Ses und zuletzt die Band Tan. Seine Band-Konzepte basierten auf anatolischer Musik, die konsequent mit westlichen Stilelementen verschmolzen wurde. Er veröffentlichte CDs mit den Bands Ses und Tan.
Neben Auftritten in Hörfunk und Fernsehen, bestritt er Live-Konzerte (Kemnade-Festival, Rheinkultur, Ruhrfestspiele Recklinghausen usw.) in der BRD und im Ausland (Youth Ralley Kingston/Jamaica, WOMAD-Festival Reading/England, Kulturfestival Dänemark).
Parallel zur Bandarbeit trat er mit diversen Autoren bei Literatur-und Musik-Veranstaltungen auf, wirkte als Studiomusiker und engagierte sich bei interkulturellen Projekten.
Ercan Sahin – Baglama, Vocals
Ercan Sahin kommt aus der Tradition anatolischer, poetischer Musik. Sein meisterliches Handwerk am Saiteninstrument Baglama hat er bei namhaften Musikern der Türkei gelernt.
Seit 1994 ist er auch künstlerisch in Deutschland als Baglama-Instrumentalist (trad. türk. Laute) und Sänger tätig.
Er tritt u.a. als als Solokünstler auf und ist engagiert bei verschiedenen Chören und Musikgruppen. Hat langjährige Praxis als Baglama-Lehrer und arbeitet an der Weiterentwicklung von Spieltechniken.
Matthias Nadolny – Tenor-Saxophon
Mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und
seiner melodischen Phantasie ist der Tenorsaxophonist Matthias Nadolny zu einer festen Größe auf der deutschen Jazzszene geworden.
Ende der siebziger Jahre wurde er als Mitglied von Toto Blankes Electric Circus einem breiteren Publikum bekannt. Konzerte und Tourneen in ganz Europa führten ihn zusammen mit Musikern wie John Abercrombie, Arild Andersen, Peter O‘Mara, Bruno Castellucci, Leroy Lowe, Lee Konitz, John Surman, Benny Bailey, Cees Slinger, Paul van Kemenade, Norma Winstone, Maria Pia de Vito , Jo Thönes, Bart van Lier, John Marshall und vielen mehr.
Er war lange Tenorist in der Band des Vibraphonisten Stefan Bauer und arbeitet seit vielen Jahren in den verschiedensten Kontexten sehr fruchtbar mit dem Trompeter Uli Beckerhoff zusammen. Im Duo mit dem Bassisten Gunnar Plümer spielte Matthias Nadolny 1993/94 die hochgelobte CD „You‘ll never walk alone“ ein und trat in dieser Formation mit großem Erfolg beim Jazzfest Berlin 1996 auf. Mit dem englischen Pianisten John Taylor arbeitete er ebenfalls im Duo.
In jüngster Zeit spielte er u.a. mit dem Quintett des Tenoristen Paul Heller, der International Skoda Workshop Band, in einem Festivalprojekt mit den beiden Tenorsaxophonisten Claudius Valk und Gerd Dudek, mit dem italienischen
Pianisten Glauco Venier.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist er auch als Pädagoge tätig und unterrichtet
an der Folkwanghochschule in Essen.
Motto: Grau ist alle Theorie, maßgebend is auffem Platz (Adi Preißler)
www.matthiasnadolny.de
Wolfgang Schmidtke – Sopran-Saxophon, Bass-Klarinette, Arrangements
Wolfgang Schmidtke, geb. 1956 in Lüdenscheid, Musikstudium im Hauptfach Saxophon, seit den 80er Jahren in div. Bereichen zeitgenössischer Musik tätig. Konzerte und CD Veröffentlichungen u.a.mit Ginger Baker, Horace Parlan, Peter Kowald, Karlheinz Stockhausen, Tom Mega, Peter Brötzmann, Randy Brecker
Zahlreiche Produktionen als Komponist/Arrangeur für den WDR, u.a. mit dem Auryn Quartett, Lisa Bassenge, Hans Reichel, Mechthild Georg, Claudio Puntin, der WDR Big Band; Komponiert häufig Bühnenmusiken; Künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Nachtfoyer“ am Wuppertaler Schauspielhaus; Künstlerischer Leiter des Musikfests „Die 3. ART“; Vorsitzender der Peter Kowald Gesellschaft; Unterrichtet Saxophon und Improvisation am Fachbereich Wuppertal der
MHS Köln
Jürgen Dahmen – Piano
Biographie (Auszüge): Ab 1978 Profimusiker • 1982 3x Preisträger bei der „WDR Stadtmusik“ mit „Härte 10“, „Vier“ und „Da Capo Movieband“, Konzert mit dem indischen „Ensemble of Benares“,internationalen new Jazz Festival in Moers • 1985 Studioarbeit, Auftragskompositionen und Produktionen für Rundfunk und Fernsehen. • 1990 Soloperformances auf der Phototkina 1990 in Köln (WDR Produktion) Teilnahme am „Discover European Video“ in den „Anthology Film Archieves“ New York mit einem non stop Musik Video. • Auftragsarbeit für Jim Henson Produktion „The secret Life of Toys“. Titelsong und Underscore, Trance Groove, Album „Solid Gold Easy Action“. Filmmusik „Zaha Hadid – gebaute Vision“ für WDR. Solo CD „8393“ Klavierimprovisationen. Musik Fernsehserie „3 Mann im Bett“. Werbe Musik, C&A, Siemens mit Münchner Philharmoniker. Musikfilm „Freispiel“ (Backstage Foto u.o. Heft) • 1997 monatlich Trance Club. Produktion der „Dharma Bums“. Viele open Airs u.a. in Barcelona mit Trance Groove und im Studio mit Propaganda. • 2000 Für Propaganda in London mit „Tim Simenon“. Clip Präsentation „Reich der Träume“ mit „Nico v.s Trance Groove“. Gitarren Takes für „Testify“. „Metrophonics“ im Studio. • 2001 „Frank Popp“ im Studio, mit „Tim Simenon“ in London CD Produktion „Meant to be like this“ in Portugal und viele Festivals mit Trance Groove , Tan Konzert „Nacht der Industriekultur“ in Essen. Frank Popp im Studio. • 2003 „Bobby Hebb“ im Studio. CD release „Yar dye dye“ von Tan. Mit „Nighthawks“ im Studio. Turntablejazz im Studio. Ende „Harald Schmidt Show“ •. Recording mit „Frank Popp“ in Spanien. „Virgina jetzt“ im Studio. • 2005 Harald Schmidt sendet wieder, Studio Umbau, neues Frank Popp Album, Konzerte mit Nighthawks, Trance Groove, Tan und Beatles Classic Night.
www.juergendahmen.com
Dieter Manderscheid – Kontrabass
Geb. 1956, Musikstudium in Saarbrücken und Köln 1977–84. Kontinuierliche Präsenz auf deutschen und internationalen Festivals, z. B. Berliner JazzFest, Deutsches JazzFestival Frankfurt/M., Musica Viva München, New Jazz Festival Moers, Les Trois Jours, Kölner JazzHaus Festival, Nickelsdorfer Konfrontationen, Salzburger Festspiele, Tampere Jazz Happening, The Knitting Factory Festival, Jazz Yatra Bombay, JazzFestival Vancouver etc.
Konzertreisen im Auftrag des Goethe-Instituts nach Asien, Afrika, Nord- und Südamerika. 1990 Preis der deutschen Schallplattenkritik (Chicago Breakdown)
Lehrauftragstätigkeit an der Musikhochschule Frankfurt bis 1998, seit 1994 auch an der Hochschule für Musik Köln, dort seit 2002 Professor und stellvertretender Leiter der Jazzabteilung. Workshops u.a. bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
www.dimand.de
Peter Weiss – Schlagzeug
Konzerte und Tourneen mit folgenden Musikern: Uli Beckerhoff, Peter O’Mara, Gunnar Plümer, Hugo Read, Zbigeniew Namyslowski, Matthias Haus, Rainer Witzel, Werner Neumann, Gerd Dudek, Ed Kröger, Hendrik Soll, Benny Bailey, Norbert Gottschalk, Jarek Smietana, Norma Winstone, Bob Degen, Matthias Nadolny, Al Grey, Michael Küttner, Achim Kaufmann, Reiner Winterschladen, Christof Lauer, Frank Wunsch, Hal Singer, Andrew White, Tata Din Din, Glen Moore, Isla Eckinger, Manfred Schoof, Jürgen Dahmen, Charlie Mariano, Randy Brecker, Terumasa Hino, Itaru Oki, James Moody, Paul Imm, Piotr Wojtasik, Christopher Dell, Dieter Manderscheid, Matthias Schriefl, Wolfgang Schmidtke, Hans Reichel, Conny Bauer, Rhani Krija, Arkadi Shilklopper, Wolfgang Engstfeld u.a.
Festivalauftritte: Hamburg, Leverkusen, Gent, Moers, Burghausen, Nancy, Warschau, Nürnberg, Düsseldorf, Krakau, Brüssel, Raab, Wolfsburg, Ljubljana, Balve, Hildesheim, Marburg, Kuwait, Poznan, St. Ingbert, Sevilla, sowie
ca. 3000 Konzerte bzw. Clubauftritte
Gastspielländer: Holland, Belgien, Luxemburg, Österreich, Polen, Italien, Frankreich, Namibia, Kuwait, Japan, Russland, Jugoslawien, Spanien, Schweiz, Australien, China, Südafrika, Tschechien, Brasilien
www.weisspeter.com
Selman Sezek – Percussion
Der 1975 in Hilden geborene SELman wuchs von 1977-1986 in der Türkei bei
seinen Großeltern auf und kam im Sommer 1986 nach Deutschland. Am Grenzübergang von Türkei kaufte sich der 11 Jahre alte Junge mit dem letzten türkischen Lira eine kleine Darbuka (Vasentrommel). Sein Interesse zu Rhythmen und Musik war stärker als die Sehnsucht nach seiner Heimat. Er gab sich dem
Rhythmus der Musik und brachte sich selbst, durch hören und lesen, die geraden und krummen Rhythmen wie 2/4, 4/4, 3/4, 3/6, 3/8, 5/8, 7/8, 9/8, 10/8, 10/12, 9/16 usw. bei und realisiert diese auf der Darbuka, Cajon, Bendir, Tef, Davul, Djembe, Congas und Bongos. Er spielte in jungen Jahren in vielen Hochzeitsgruppen und in deutsch-türkischen Hardrock- und Pop-Gruppen. Im Jahre 1992 machte er Bekanntschaften und spielt(e) in/mit unterschiedlichen Musikern und Gruppen wie „Tierra Negra“ (R.Ebert), Nassim (B.Spärling), Maria del Mar, Andy Zingzam, Muzaffer Gürenc, „SES“, „Saz’n Jazz“, Ergün Aktoprak, Reiner Witzel, Jürgen Dahmen, „500 Baglama-Projekt“ mit Zafer Gündogdu, „Turn Table Jazz“, RUPI, „TAN“, „TurlitavaShutka“ und „Palmitessa Oriental-Jazz“.
Motto von SEL ist „Lebe so wie dein Herz schlägt, rhythmisch!“.
